Antonín Dvořák (1841–1904)

Antonín Dvořák war ein musikalischer Innovator. Er bediente sich einer grossen Vielfalt an Instrumenten und verband diese gekonnt mit den Rhythmen der mährischen und böhmischen Volksmusik. Er folgte den Vorbildern seines Vorgängers Bedřich Smetana, was ihm schliesslich zu seinem bemerkenswerten Erfolg verhalf.
Dvořák zeigte sein musikalisches Talent bereits in jungen Jahren als begabter Violinschüler. Die ersten öffentlichen Aufführungen seiner Werke fanden 1872 und 1873 in Prag statt, als er 31 Jahre alt war. Im Jahr 1882 reichte Dvořák Partituren seiner Werke bei Wettbewerben in Deutschland ein. Im Jahr 1877, nach seinem dritten Sieg, empfahl Johannes Brahms Dvořák seinem Verleger Simrock, der ihn mit der Komposition der Slawischen Tänze beauftragte. Die hohen Verkaufszahlen der Noten und die positive Resonanz der Kritiker führten zu seinem internationalen Erfolg.
Im März 1890 führte eine Aufführung in London zu vielen weiteren Aufführungen im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Staaten und schliesslich in Russland. In den Vereinigten Staaten schrieb Dvořák seine beiden erfolgreichsten Orchesterwerke: die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, die seinen Ruf weltweit verbreitete, und sein Cellokonzert, das hoch geschätzt wurde. Während eines Sommerurlaubs in Spillville, Iowa, im Jahr 1893 schrieb Dvořák ein berühmtes Kammermusikstück, sein Streichquartett in F-Dur, Op. 96, das „Amerikanische“. Obwohl er noch einige Jahre am American Conservatory blieb, veranlassten ihn Gehaltskürzungen und einsetzendes Heimweh dazu, 1895 nach Böhmen zurückzukehren.
Vier slawische Tänze, Op. 46 (1878)
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Sinfonie Nr. 9, Op. 95 „Aus der Neuen Welt“ (1893)
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Cellokonzert in h-Moll, Op. 104 (1894–95)
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Streichquartett Nr. 12 in F-Dur, Op. 96 „Amerikanisches“ (1893)
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Serenade für Streicher in E-Dur, Op. 22 (1875)
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Romantische Stücke, Op. 75 (1887)
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Alle wurden mit virtuellen Instrumenten produziert.
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